|
4.Herkunft und Ursprung der Konduktiven Förderung:
Konduktive Förderung wurde nach dem 2. Weltkrieg
durch die Initiative
des ungarischen Arztes Petö in Budapest entwickelt. Das Petö-Institut
gewährleistet eine fachärztliche, diagnostische und therapeutische
Behandlung
sowie eine psychagogische, heil- und sozialpädagogische Betreuung
und
Förderung. Es besteht für ungarische Staatsbürger aus ambulantem
Frühförderzentrum mit Mutter-Kind-Gruppen vom Säuglingsalter
bis zum 4. Lebensjahr, Elternschule, stationärem Förderzentrum
bzw. Internat mit unterschiedlichsten Gruppen für 4 - 14-jährige
Kinder, aus einer Ambulanz für Erwachsene zur Behandlung von speziellen
Krankheitsbildern (wie Parkinson, Multiple Sklerose und Zuständen
nach Schlaganfall) sowie dem Konduktoren-Ausbildungszentrum in Budapest
selbst. Über das ganze Land Ungarn verteilt existiert ein Netzwerk
kleiner Zentren.
|